Suzuki X7 250

Nachdem die 250er Honda für längere Touren nicht wirklich geeignet war, wurden wieder die Motorradhändler abgeklappert. Diesmal sollte es etwas flotteres sein, immer noch unter der Randbedingung, dass es nicht zu teuer sein sollte. Beim Suzukihändler fiel mir dann die X7 auf. Die sah unheimlich flott aus, war relativ leicht und hatte 27 Pferdchen, die laut Testberichten, die ich vorher studiert hatte, gut im Futter stehen sollten. Außer der normalen Version mit Gussrädern, gab es noch eine abgespeckte Variante, die zwar nicht unbedingt schicker war, mir gefielen die Gussräder echt gut, aber dafür deutlich preisgünstiger. Das Gerät ging ab wie Schmitts Katze ;-)) . Mir ist es mehr als einmal passiert, dass ich beim Abbremsen nach einem flotten Ampelstart merkte, wie das Vorderrad wieder Bodenkontakt bekam. Nachteil dieser doch recht giftigen Motorcharakteristik war, dass man unweigerlich in eine recht aggressive  Fahrweise verfiel. Da man in den Zwanzigern eh noch recht wild unterwegs war, wurde das durch dieses Mopped noch richtig gefördert. Ob man nun wollte oder nicht, mit diesem Motorrad war man am Heizen. Das ging einige Tausend Kilometer gut, dann hatte der Motor trotz regelmäßiger Pflege und gefülltem Öltank einen kapitalen Kolbenfresser. Der Motor wurde zwar auf Garantie repariert, aber trotzdem hatte ich irgendwie den Spaß an diesem Motorrad verloren.